Die Kameraleute unterhielten sich während einer Trainingseinheit von Tennis-Superstar Iga Swiatek über das Sexleben von BBC-Moderatorin Carol Vorderman. Das Problem dabei: Das pikante Gespräch wurde live übertragen – offenbar versehentlich. Das brisante Tonmaterial ging um die Welt. Jetzt bezog der Tennis-Weltverband dazu Stellung und sorgt für weitere Kontroversen.
Denn für die drei Kameramänner gibt es keine Konsequenzen. Der Verband betonte, dass es sich bei den Beteiligten nicht um festangestellte WTA-Mitarbeiter, sondern um externe Kameraleute handelt. Und: Diese seien bereits von ihren Vorgesetzten zur Verantwortung gezogen worden. Weitere Konsequenzen gibt es allerdings nicht. Die Moderatorin selbst schwieg bislang zum Vorfall.
"Das entspricht nicht unseren Werten und darf nicht wieder vorkommen", ließ eine Sprecherin gegenüber "20 Minuten" verlauten. Dennoch: Vor allem die britische TV-Ikone selbst – über dessen Sexleben unangebracht geplaudert wurde – dürfte am meisten darüber überrascht sein, dass die Männer ungestraft davonzukommen scheinen.
"Sie hat öffentlich erklärt, dass sie eine offene Beziehung hat und mit fünf oder sechs Männern schläft", hörte man einen der Kameraleute sagen. "Mit fünf oder sechs Männern? Braves Mädchen. Wow", antwortete darauf ein anderer. "Sie hat es richtig gemacht. Weil sie sich den Hintern hat machen lassen und so", hieß es weiter.
Die angesprochene Moderatorin hat selbst mehrfach öffentlich über ihr Beziehungsmodell gesprochen. Nach zwei gescheiterten Ehen lebt sie bewusst in mehreren Beziehungen gleichzeitig. Doch dass Fremde darüber im Livestream scherzen, sorgt für Kopfschütteln.