Eine neue Netflix-Dokumentation wirft ein schonungsloses Licht auf die letzten Jahre von Wrestling-Legende Hulk Hogan. In "Hulk Hogan: Real American" wird deutlich, dass der WWE-Star gegen Ende seiner Karriere extreme Mengen des starken Schmerzmittels Fentanyl einnahm offenbar mehr, als Ärzte je bei einem Menschen gesehen hatten. Hogan, mit bürgerlichem Namen Terry Bollea, starb am 24. Juli 2025 im Alter von 71 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts.
In einem der letzten Interviews, das Monate vor seinem Tod aufgezeichnet wurde, schildert Hogan selbst den massiven Medikamentenkonsum. Nach seinem Wechsel zu TNA Wrestling griff er zu hochdosierten Tabletten, Pflastern und sogar Fentanyl-Lutschern, um seine chronischen Schmerzen zu lindern. Ein Apotheker habe ihn damals gewarnt, dass diese Mengen tödlich sein könnten.
Auch Wegbegleiter Eric Bischoff zeichnet ein düsteres Bild dieser Zeit. Neben der Abhängigkeit von Schmerzmitteln thematisiert die Doku auch Alkohol- und Steroidmissbrauch. Laut Bischoff habe Hogan täglich große Mengen Medikamente konsumiert und diese mit Alkohol kombiniert eine Entwicklung, die schwer mitanzusehen gewesen sei.
Hogan selbst begründet den extremen Konsum mit schweren gesundheitlichen Problemen nach mehreren Rückenoperationen. Die Schmerzen seien so stark gewesen, dass er nicht einmal mehr im Bett schlafen konnte. Trotz allem blieb er im Wrestling aktiv auch aus finanziellen Gründen nach seiner Scheidung.