Keine Vene gefunden

Todesstrafe: Hinrichtung in letzter Sekunde abgebrochen

In Tennessee wurde die Hinrichtung eines 57-Jährigen gestoppt, weil keine geeignete Vene für die Todesspritze gefunden werden konnte.
Newsdesk Heute
22.05.2026, 10:40
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Im US-Staat Tennessee ist eine geplante Hinrichtung in letzter Sekunde abgebrochen worden. Das medizinische Personal versuchte eine Stunde lang vergeblich, einen geeigneten Venenzugang für die tödliche Injektion zu legen.

Der 57-jährige Häftling Tony Carruthers sollte am Donnerstag in einem Gefängnis in Nashville wegen dreier Morde aus dem Jahr 1994 hingerichtet werden.

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Nachdem ein erster Zugang gelegt worden war, scheiterte das Team jedoch daran, einen zweiten zu finden. Ein solcher ist im Giftspritzen-Protokoll aber verpflichtend vorgeschrieben.

Tennessees Gouverneur Bill Lee gewährte dem Verurteilten laut NBC News daraufhin einen einjährigen Aufschub der Hinrichtung. Der Mann sitzt bereits seit über 30 Jahren in der Todeszelle und beteuert bis heute seine Unschuld.

Todesstrafe in den USA weiter umstritten

In diesem Jahr wurden in den Vereinigten Staaten bereits 13 Hinrichtungen vollstreckt. 2025 waren es insgesamt 47 – der höchste Wert seit 2009.

Die Todesstrafe ist in 23 der 50 US-Bundesstaaten abgeschafft worden, in drei weiteren gilt ein Vollstreckungsstopp. US-Präsident Donald Trump befürwortet hingegen die Todesstrafe.

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