Kerchers Familie plant Millionenklage gegen Knox

Der Freispruch von Amanda Knox ist für die Familie der ermordeten Meredith Kercher nur schwer zu ertragen. Sie überlegen, Klage einzureichen.


Nur eine Woche hat es nach dem - und verdienen wird.

Denn obwohl Knox nach ihrem Freispruch zunächst ist, vermuten US-Medien, dass eine Rückkehr in die Öffentlichkeit nur eine Frage der Zeit sei. Mit Buch- und Auftrittshonoraren könnte die Amerikanerin Millionen verdienen.

Knox und ihr Ex-Freund Raffaele Sollecito waren nach dem ersten Prozess neben den Haftstrafen auch dazu verurteilt worden, den Kerchers acht Millionen Pfund zu zahlen. Mit den Freisprüchen ist auch die Millionenzahlung hinfällig.

Suche nach Mörder geht weiter

Stephanie Kercher, die Schwester des Opfers, zeigte sich gegenüber der britischen Sun verbittert. "Wenn das Gericht nicht beweisen kann, dass sie und Raffaelle Sollecito schuldig sind, dann muss es zwei andere Schuldige finden, da an der Tat nachweislich mehrere Menschen beteiligt waren."

Sollecito hingegen will die Kerchers hingegen bei der Aufklärung des Falls unterstützen. "Die Familie Kercher soll wissen, dass wir bereit sind, ihnen dabei zu helfen, die Wahrheit herauszufinden", so Sollecitos Vater Francesco zum Daily Mirror. "Wir wollen dafür alles tun, was in unserer Macht steht." Er könne die Tragödie der Familie nachfühlen.

Wiedersehen nach der Haft

Das frühere Paar Knox und Sollecito blieb auch während der vierjährigen Haftzeit in Kontakt. Raffaele werde seine Ex-Freundin bald in den USA besuchen, bestätigte Amandas Vater Curt Knox. Die beiden hätten immerhin
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