Die Entlassungswelle in der Tech-Branche nimmt 2026 ordentlich Fahrt auf. In der Metropolregion rund um San Francisco haben Tech-Unternehmen bis Anfang September bereits den Abbau von fast 13.000 Arbeitsplätzen angekündigt. Das sind satte 27 Prozent mehr als im gesamten Jahr 2025.
Besonders betroffen ist der Facebook-Konzern Meta mit 3.715 angekündigten Entlassungen allein in der Bay Area. Amazon will 917 Jobs streichen, Cisco 706 und Oracle 652. Auch LinkedIn, eBay und PayPal melden Stellenkürzungen.
Laut heise online zeigen Daten des Branchendienstes TrueUp das globale Ausmaß: Nach 245.000 verlorenen Arbeitsplätzen 2025 sind für 2026 weltweit bereits über 180.000 Entlassungen vermerkt. Besonders drastisch: Oracle baute in den letzten zwölf Monaten rund 21.000 Stellen ab - etwa 13 Prozent der gesamten Belegschaft.
Der Grund für die Kündigungswelle ist klar: Die Konzerne stecken Milliarden in Künstliche Intelligenz und streichen dafür Personalkosten. Mehr als 92.000 Entlassungen im Tech-Sektor wurden von Firmen oder Medien direkt mit KI begründet. Beim Cloud-Spezialisten Freshworks wird bereits mehr als die Hälfte des Programmier-Codes von KI generiert.
Die Beschäftigten wehren sich: Tausende Google-Mitarbeiter unterzeichneten eine Petition für besseren Kündigungsschutz und fordern verbindliche Garantien wie freiwillige Abfindungsprogramme. Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom brachte Maßnahmen auf den Weg, um Arbeitssuchende mit Bildungsangeboten auf den KI-Wandel vorzubereiten.