Kickl muss gehen – das wird sein Nachfolger

Wie "Heute.at" aus informierten Kreisen erfuhr, ist der Nachfolger von Herbert Kickl bereits bestimmt: Ex-OGH-Präsident Eckart Ratz soll Innenminister werden.
Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) musste gehen. Aus informierten Kreisen erfuhr "Heute.at", dass ein Nachfolger bereits fix sein soll. Demnach wird der Jurist Eckart Ratz das Innenministerium übernehmen.

Der gebürtige Vorarlberger promovierte 1978 zum Doktor der Rechte an der Unversität Innsbruck, kam 1994 an das Oberlandesgericht Wien. In den folgenden Jahren erklomm er im Obersten Gerichtshof die Karriereleiter.

Diese FPÖ-Minister verlassen die Regierung:



CommentCreated with Sketch.57 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Krönung folgte 2012, als Ratz von Bundespräsident Heinz Fischer zum Präsident des Obersten Gerichtshofs ernannt wurde. Dieses Amt hatte Ratz bis zu seinem altersbedingten Pensionsantritt – er ist 65 – am 30. Juni 2018 inne.

Seinen 66. Geburtstag wird er in diesem Sommer wohl als interimistischer Innenminister feiern können. Sicher ist: Als Teil einer Minderheitsregierung kommen auf Ratz turbulente Zeiten zu.

Kickl hatte, sozusagen als Abschiedsgeschenk, kurz vor seinem Rauswurf aus der Bundesregierung noch eine Verordnung zum 1,50-Euro-Stundenlohn für Asylwerber erlassen.

Alle Artikel zur Causa Strache und der Regierungskrise zum Nachlesen >>>

Die Bilder des Tages

(red)

Nav-AccountCreated with Sketch. red TimeCreated with Sketch.| Akt:
ÖsterreichNewsPolitikCausa Strache

ThemaCreated with Sketch.Mehr zum Thema

CommentCreated with Sketch.Kommentieren