Kickl-Cousine giftet gegen Job-Pläne der Regierung

Daniela Kickl kritisiert Cousin Herbert, die FPÖ und die ÖVP.
Daniela Kickl kritisiert Cousin Herbert, die FPÖ und die ÖVP.Bild: picturedesk.com, Lukas Beck

Neujahrsgrüße von der Cousine des FPÖ-Innenministers: Sie schießt in einem Facebook-Posting gegen das Streichen des Jobbonus und der Aktion 20.000.

Schon am ersten Tag in seinem neuen Amt als Innenminister erhielt Herbert Kickl (FPÖ) Post von seiner Cousine Daniela Kickl. Damals kritisierte die Wiener IT-Spezialistin und Autorin des Buches "Apple Intern" die Regierungsparteien unter anderem für das "Aufhussen der Menschen, die darauf auch noch reinfallen". Am Dienstag veröffentlichte die Cousine ihre Neujahrswünsche an Minister Kickl.

"Basti und Bumsti nennen viele Menschen das Duo an der Regierungsspitze. Wusstest du das?", beginnt das satirische Posting. "Ich persönlich bleibe ja lieber bei 'der Kurze und der Zahntechniker'. Heinzian würde mir auch noch gut gefallen. Ist irgendwie ähnlich wie Brangelina. Ob sie das selbe Schicksal der schmerzlichen Trennung ereilen wird?"

Neujahrsstreich

Der "Beste aller Neujahrsstreiche" sei das Streichen des Jobbonus und der Aktion 20.000 gewesen. Schließlich sei es nicht auszudenken gewesen, "welch fatale Auswirkungen mehr Beschäftigte auf die Republik gehabt hätten".

Weiters sorgt sich Daniela Kickl um die Wähler der türkis-blauen Koalition: "Was passiert denn mit Euch, wenn sie dahinter kommen, Eure Wähler, dass sich ihr Leben Euretwegen verschlechtert hat? Ob ihnen ihre eigene Haut letztlich doch näher sein wird, als ein paar Asylanten weniger?"

"Lieber schlau statt blau"

Kickls Cousine versuchte sich in Anlehnung an die Wahlkampfsprüche "Daham statt Islam" oder "Pummerin statt Muezzin" an eigenen Reimen zur neuen Regierung. Zunächst sei ihr "Lieber schlau statt blau" eingefallen.

Das reime sich schön, würde aber implizieren, dass jeder FPÖ-Wähler unschlau ist. "Und ich weiß, dass das nicht stimmt", so Daniela Kickl. Sie habe aber einen anderen Spruch, den die sie gut vertreten könne: "Lieber Marx statt Hartz".

>>> Lesen Sie auch das "Heute"-Interview mit Daniela Kickl

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(lu)

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