Kickls Polizeipferde jetzt auf dem Prüfstand

Werden in Wien jemals Polizeipferde reiten? Das weiß derzeit keiner. Nach zahlreichen Verschiebungen gibt es jetzt eine Evaulierung der Kosten.
Herbert Kickl, wie er ein bayerisches Polizeipferd reitet. Dieses Bild (siehe oben) wurde zum Symbol für eines der Prestigeprojekte des blauen Innenministers. Eine polizeiliche Reiterstaffel für Wien.

Lange wurde gesucht, es gab Ausfälle bei Pferd und Reiter, aber schließlich begann die Ausbildung in der theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt.

Ein Probebetrieb in Wien wurde allerdings von Mai bis in den August immer wieder verschoben. Und selbst der Start im August in derzeit nicht fix.

Peschorn prüft



CommentCreated with Sketch.19 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Seit Kickls Abgang als Innenminister ist nämlich noch ungewisser, ob die Polizeipferde jemals in Wien reiten werden. Sein Nachfolger, Wolfgang Peschorn, lässt das Projekt nun überprüfen.

Dabei sollen die bisherigen, die derzeitigen und die zukünftig zu erwartenden Kosten evaluiert werden. Anschließend muss eine Entscheidung getroffen werden, wie es weitergeht.

Ob das noch Peschorn selbst oder schon sein Nachfolger entscheiden wird, ist noch nicht klar. Sowohl SPÖ als auch ÖVP schienen von Beginn an nicht begeistert von Kickls Idee.

Pferde warten



Bis dahin harren im Stall in Wiener Neustadt neun Reiterinnen und zwei Reiter der Dinge. Sie trainieren regelmäßig mit den Pferden, gewöhnen sie an laute Geräusche und üben die sogenannten "Einsatztaktik".

Bei Ausritten in Wiener Neustadt sollen sich die Pferde zudem an die Stadtgeräusche und den Umgang mit Kindern und Autos gewöhnen.

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