Neue Details zum dramatischen Einsatz im Wiener Prater: Nach einer Störung am Montagabend blieb eine Hochschaubahn während der Fahrt stehen. Zwei Erwachsene und drei Kinder saßen in den Wägen fest – Höhenretter der Wiener Berufsfeuerwehr mussten zu ihnen aufsteigen.
Aufregung im Wiener Prater: Während der Fahrt kam es bei einer Hochschaubahn zu einer Störung. Als die Einsatzkräfte eintrafen, befanden sich noch zwei Erwachsene und drei Kinder in den Fahrwägen – teilweise in bis zu 16 Metern Höhe.
Für die Wiener Berufsfeuerwehr begann ein aufwendiger Rettungseinsatz. Speziell ausgebildete Höhenretter stiegen zu den betroffenen Wägen auf und kümmerten sich um die festsitzenden Fahrgäste.
Drei der Betroffenen wurden anschließend über eine Drehleiter sowie eine Teleskopmastbühne sicher zu Boden gebracht und dem Rettungsdienst übergeben.
In einem weiteren Wagen saßen zwei Kinder fest. Einsatzkräfte betreuten und beruhigten die beiden während der Rettungsaktion. Schließlich konnten auch sie gesichert nach unten gebracht und ihren Eltern übergeben werden.
Die Berufsrettung Wien stand mit der Sonder-Einsatz-Gruppe und der Seiltechnik-Einsatz-Gruppe im Einsatz. Drei Personen wurden vor Ort medizinisch versorgt. Ins Spital musste allerdings niemand gebracht werden.
Nach dem Zwischenfall zog die zuständige Behörde Konsequenzen: Für das Fahrgeschäft wurde eine vorläufige Sperre ausgesprochen.
Die betroffenen Fahrwägen blieben vorerst an ihrer Position und sollen dort bis zur weiteren Abklärung des Zwischenfalls verbleiben. Was genau die Störung ausgelöst hatte, war zunächst unklar.