Tatverdächtige wollten Asyl

Killer in OÖ gefasst – sie töteten brutal DPD-Fahrer

Erfolg bei Zielfahndung: Zwei in Großbritannien gesuchte Mordverdächtige lebten in Österreich und wollten Asyl.

Newsdesk Heute
Killer in OÖ gefasst – sie töteten brutal DPD-Fahrer
Das Opfer Aurman S. (23) starb innerhalb weniger Minuten.
Police West Mercia

Österreich im Zentrum eines internationalen Thrillers: In Hohenzell (Oberösterreich, 2.033 Einwohner) klickten für zwei Inder die Handschellen. Den Männern (23 und 25 Jahre alt) wird Mittäterschaft bei einem der brutalsten Morde der letzten Jahre in Großbritannien vorgeworfen.

Acht Männer jagten ihr Opfer mit zwei Autos

Am 21. August 2023 wird der sonst sehr ruhige Ort Shrewsbury ein penibel geplanter und extrem grausamer Mord ausgeführt. Insgesamt acht Inder verfolgen mit zwei Autos den ebenfalls indischen DPD-Paketzusteller Aurman S. (23).

Das Opfer versuchte noch zu fliehen, doch hatte keine Chance. Die acht Männer – darunter wohl auch die beiden in Oberösterreich Verhafteten – rangen ihn um 13.05 Uhr auf der Berwick Avenue zu Boden und massakrierten ihn.

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    Die englische Polizei hat in der Vergangenheit bereits mehrere Männer in dem Mordfall verhaftet. Nun klickten auch in OÖ die Handschellen.
    Die englische Polizei hat in der Vergangenheit bereits mehrere Männer in dem Mordfall verhaftet. Nun klickten auch in OÖ die Handschellen.
    Picturedesk, West Mercia Police

    "Ohr partiell amputiert, Rippen in Hälfte gehackt"

    Laut britischer Polizei kamen dabei Äxte, Golfschläger, Schaufeln und Messer zum Einsatz. Der Blutrausch der Angreifer war grenzenlos – das Opfer starb nach wenigen Minuten. Es war eine öffentliche Hinrichtung.

    Das lokale Medium Stoke Sentinel beschreibt: "Es dauerte nur 30 Sekunden, aber das Opfer wurde regelrecht massakriert: "Teile des Gehirns des DPD-Fahrers drangen nach außen, sein Ohr war 'partiell amputiert', die Rippen waren in Hälfte geschnitten. Später wurde auch ein ausgeschlagener Teil des Schädels gefunden."

    Gefasste werden bald ausgeliefert

    Fünf Männer standen für diesen Mord bereits vor Gericht. Jeder wurde zu 28 Jahren Haft verurteilt. Jetzt wartet auch für die beiden in Oberösterreich Verhafteten der Prozess.

    Der britische Hauptermittler Detective Chief Inspector Mark Bellamy sagt: "Diese Festnahmen zeigen, wie hart wir an der Aufklärung arbeiten. Wir arbeiten unermüdlich, um die Mörder zu finden, ich bin sehr dankbar für die Unterstützung durch die österreichischen Behörden."

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      <strong>19.07.2024: So viel zahlt das AMS an arbeitslose Afghanen und Syrer</strong>. Durch eine Anfrage von FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch kam nun ans Licht, <a data-li-document-ref="120048427" href="https://www.heute.at/s/so-viel-zahlt-das-ams-an-arbeitslose-afghanen-und-syrer-120048427">welche Summen das AMS an Menschen aus Drittstaaten auszahlt.</a>
      19.07.2024: So viel zahlt das AMS an arbeitslose Afghanen und Syrer. Durch eine Anfrage von FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch kam nun ans Licht, welche Summen das AMS an Menschen aus Drittstaaten auszahlt.
      Picturedesk; "Heute"-Collage

      Auf den Punkt gebracht

      • Zwei in Großbritannien gesuchte Mordverdächtige wurden in Oberösterreich verhaftet
      • Sie werden des brutalen Mordes an einem DPD-Fahrer beschuldigt
      • Der Mord, der mit Äxten, Golfschlägern, Schaufeln und Messern begangen wurde, führte zu fünf Verurteilungen zu 28 Jahren Haft in Großbritannien, die beiden Verhafteten in Österreich warten nun auf ihren Prozess
      red
      Akt.