Was in Games wie "Call of Duty: Black Ops II" schon gang und gäbe ist, könnte künftig auch in der realen Welt Einzug halten: autonome Waffensysteme.
Man könnte meinen, es handle sich um den Plot des neuesten "Terminator"-Films: Maschinen lesen die Kommunikation in sozialen Netzwerken mit, machen verdächtige Kommentare und User ausfindig, stufen sie selbstständig als Bedrohung ein und schalten sie wenn nötig aus. Genau das ist aber der Plan von Mitgliedern des US-Miltärs.
Die Recherchegruppe "Insurge Intelligence" hatte bereits vor zwei Jahren interne Dokumente des Militärs analysiert und ist darauf auf den Plan gestoßen, dass diese Killerroboter bereits innerhalb eines Jahrzehnts im Einsatz sein könnten. "Human Systems Community of Interest" (HSCOI) nennt sich die Gruppe des Pentagons, die für die Entwicklung der Killerroboter verantwortlich ist.
Untergrund-Roboterzelle
Diese sollen selbstständig Entscheidungen über Leben und Tod treffen können - ohne Gerichtsverfahren, ohne Genehmigung und auch mittels der Analyse von Social-Media-Inhalten. Bei "Gefahr" sollen etwa Facebook- und Twitter-Postings und -Userdaten zur Einstufung der Bedrohung herangezogen werden können, um "potenzielle Bedrohungen" und Netzwerke identifizieren zu können.
Die Roboter sollen, so die Dokumente, die verdächtigen Menschen dann selbstständig "wie ein Mensch" auswählen können - so soll auch das Verbot einer Auslagerung auf Maschinen umgangen werden. Die Roboter sollen auch dazu in der Lage sein, selbstständig Einsatzteams zu bilden und wie eine Untergrundorganisation zusammenzuarbeiten.
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(jcg/red)