Helenes Live-Comeback droht "Armageddon"

Helene Fischer gönnt sich eine längere Auszeit. Seit mehr als einem Jahr muss man fast durchgehend auf die Sängerin verzichten. Das Coronavirus könnte jetzt ihr geplantes Comeback zunichte machen.
Mehr als ein Jahr Bühnen-Abstinenz mussten Fans der erfolgreichen Schlagersängerin schon durchstehen. Helene Fischer hatte seit Anfang 2019 mit Ausnahme von einigen Auftritten im privaten Rahmen und ihrer Weihnachtsshow keine Live-Konzerte mehr gegeben. Heiß ersehnt war deshalb das angekündigte Comeback der 35-Jährigen: Am 4. April sollte die große Sause an der Talstation der Schlossalmbahn steigen.

Doch der Termin wackelt. Schuld daran ist das sich in Österreich rasant ausbreitende Coronavirus und die Gegenmaßnahmen der Bundesregierung, die kürzlich in Kraft gesetzt wurden. So dürfen an einem solchen Outdoor-Event nur noch 500 Personen teilnehmen. Kaum ein würdiger (und wirtschaftlicher) Rahmen für den Schlager-Superstar.

40.000 Fans erwartet



CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die gute Nachricht zuerst: der aktuelle Erlass verliert mit dem 3. April, einen Tag vor dem geplanten Konzert, seine Gültigkeit. Die schlechte Nachricht: die Bundesregierung könnte die Maßnahmen jederzeit verlängern.



Veranstalter Klaus Leutgeb sitzt deswegen auf glühenden Kohlen. "Derzeit kann ich nicht absagen, muss aber davon ausgehen, dass der Erlass verlängert wird und dann erst die Absage kommt", so der Steirer gegenüber der "Kleinen Zeitung". Daran hängt viel Geld, immerhin werden 40.000 Zuschauer aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und auch Italien erwartet. "Für mich gleicht das einem Armageddon. Ich brauche rasch eine Entscheidung der Politik", drängt Leutgeb.

Wird auch 2. Konzert abgesagt?



Letztere könnten aktuell gar nicht anreisen: Aufgrund der Corona-Pandemie wurden die Grenzen für Personen aus Italien dicht gemacht. Nur wer auf der Durchreise ist, ein aktuelles Ärzte-Attest vorweisen kann, oder einen Wohnsitz in Österreich hat und sich freiwillig für 14 Tage in Quarantäne begibt, darf passieren. Auch im Schweizer Kanton Tessin wurden kleinere Grenzübergänge geschlossen und der Notstand ausgerufen.



Besonders bitter für Helene Fischer. Auch ihr zweiter Comeback-Auftritt einen Tag nach dem Show-Event in Salzburg wackelt. Das restlos ausverkaufte Konzert auf der Passhöhe Kleine Scheidegg am Eiger könnte ebenfalls einem Veranstaltungsverbot zum Opfer fallen. Die Entscheidung darüber soll in den nächsten Tagen fallen.



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