"Tiger King" bettelt um Hilfe von Kim Kardashian

Ex-Zoobesitzer Joe Exotic verbüßt derzeit eine 22-jährige Haftstrafe und hofft auf eine Begnadigung.
Ex-Zoobesitzer Joe Exotic verbüßt derzeit eine 22-jährige Haftstrafe und hofft auf eine Begnadigung.
Netflix
Der "Tiger King" will, dass ihn die Reality-TV-Queen aus dem Gefängnis holt. Kardashian soll seine Begnadigung beim US-Präsidenten vorantreiben.

Ex-Zoobesitzer Joe Exotic (57), bekannt aus der umstrittenen Netflix-Doku "Großkatzen und ihre Raubtiere", hat genug von seiner Haftstrafe. Der exzentrische Raubkatzen-Fan bekam 22 Jahre, weil er nicht nur gegen mehrere Tierschutzgesetze verstoßen, sondern auch einen Mann beauftragt haben soll, Konkurrentin Carole Baskin (59) zu ermorden. Da seine Bitte um Begnadigung bislang auf taube Ohren stieß, wendet er sich jetzt schriftlich an TV-Größe Kim Kardashian (40).

Brief an Kim Kardashian

Dass es sich bei ihr nicht nur um eine einflussreiche Promi-Lady, sondern auch um eine Aktivistin handelt, dürfte inzwischen auch bis zum "Tiger King" durchgedrungen sein. Kim absolviert nämlich nicht nur eine juristische Ausbildung, sondern setzt sich auch immer wieder für ihrer Meinung nach benachteiligte Häftlinge ein. So hofft nun auch Joe Exotic auf ihren Beistand.

Joe Exotic bettelt um Begnadigung

"Ich weiß, dass Sie mich nie getroffen haben und das vielleicht auch nie wollen", schreibt Exotic in seinem Brief, der "Entertainment Tonight" vorliegt. "Aber ich glaube, dass Ihnen die Werte unseres Justizsystems am Herzen liegen." Deshalb bitte er sie, ihm "zehn Minuten" ihrer Zeit zu schenken, damit sie Donald Trump (74) anruft und Exotics "257-seitige Begnadigung" vorantreibe. "Darin findet er alle Beweise meiner Unschuld und bitte ihn, meine Begnadigung zu unterschreiben, damit ich nach Hause zu meinem Mann Dillon und meinen Vater kann", so der inhaftierte "Tiger King".

Joe Exotics Team versucht schon länger, den ehemaligen Zoobesitzer aus dem Gefängnis zu bekommen, doch bis jetzt ohne Erfolg. Wie es aussieht, muss sich der "Tiger King" auch noch längere Zeit gedulden, denn weder hat sich Kim Kardashian öffentlich über den Brief geäußert, noch beim scheidenden Staatsoberhaupt durchgeklingelt.

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