In einem großen Corona-Gipfel berät die Bundesregierung am Montag weitere Öffnungsschritte für Österreich. Bereits im Vorfeld sickerte durch: "Überlegen wir gemeinsam, wie man nicht alles gleich mit Lockdown ruinert", schrieb Beate Meinl-Reisinger auf Twitter. Ihr Konzept für die Krise: "Testen, isolieren, endlich wie vorgesehen impfen. Ohne Testen keine Öffnung", stellte die Neos-Chefin klar.
Auf die Frage der Mutter eines Kleinkindes, warum nicht alle Kindergarten-Kinder getestet werden können, gab Meinl-Reisinger auch Einblick in ihre ganz persönlichen Erfahrungen. Sie ist der Meinung: "Am besten alle testen ihre Kinder regelmäßig!" Sie gestand aber ein: "Je kleiner die Kinder aber desto schwieriger. Deshalb kann es wohl nicht den Kindergärten verantwortet sein. Pädagoginnen bekommen jetzt Gratistestmöglichkeiten. Das ist spitze! Aber am besten testen Eltern auch Kinder regelmäßig."
In der Eigenanwendung seien Tests für Kleinkinder laut Meinl-Reisinger ein Problem. Nachsatz: "Ich hab Erfahrung gemacht, dass Stuhlprobe gut funktioniert. Das sind – nicht lachen – die so genannten Spucktests. Funktioniert gut mit Stuhl."
Wie von einem Regierungsinsider an die APA durchsickerte, erwägt Türkis-Grün übrigens eine regionale Öffnung. Vorerst könnte ein einziges Bundesland in den Genuss weiterer Lockerungen kommen. Die Story dazu kannst du HIER nachlesen >>
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