Heute, Donnerstag, früh wurde der grausige Fund publik: Kinder sind bereits am Dienstagnachmittag beim Spielen im Wald am Ager-Fluss auf den Leichnam einer Frau gestoßen. Sie schlugen sofort Alarm.
Wie sich herausstellte, stammte die Frau aus Laakirchen – etwa 20 Kilometer entfernt im Nachbarbezirk Gmunden. Die 53-Jährige hielt sich zuletzt in der Psychiatrie des Salzkammergut Klinikums Vöcklabruck auf.
Der Körper wies mehrere Stichverletzungen auf. Eine Wunde befand sich im Bereich des Rückens. Die Kriminalisten gehen von Fremdverschulden aus.
Die Staatsanwaltschaft hat den Fall übernommen und gab sich auf "Heute"-Anfrage zugeknöpft. Feststeht: Den Verdacht einer Bluttat untermauerte dann auch das Obduktionsergebnis.
Unsere Redaktion hat unterdessen den Vöcklabrucker Bürgermeister Peter Schobesberger (SPÖ) erreicht: "Es macht uns natürlich sehr betroffen und wir sind in Gedanken bei den Angehörigen", sagt das Oberhaupt der ansonsten so beschaulichen 13.000-Einwohner-Stadt.
„Es macht uns natürlich sehr betroffen und wir sind in Gedanken bei den Angehörigen.“Peter SchobesbergerBürgermeister (SPÖ)
Der Vorfall beschäftige ihn vor allem deshalb so stark, weil sich seine Gemeinde besonders intensiv mit dem Thema Gewalt gegen Frauen befasse, so Schobesberger. Seit mehreren Jahren gibt es ein eigenes Netzwerk, in dem zwölf Organisationen präventiv zusammenarbeiten.