Hunderte Eltern waren im Sommer 2021 erschüttert und fassungslos, als die Vorwürfe gegen einen Kinderbetreuer aus dem südlichen NÖ bekannt geworden waren. Damals war der Kinderbetreuer und Klettertrainer schon drei Wochen in U-Haft gesessen.
Er soll seine Vertrauensposition gegenüber Dutzenden Kindern schamlos ausgenutzt haben. Nicht nur, dass er Mädchen und Buben unsittlich begrapscht haben soll, soll er dabei auch Handy-Fotos und -Filme von den sexuellen Übergriffen geschossen haben. So soll der damals noch 34-Jährige, der als professioneller und geprüfter Trainer mit Kindern unterschiedlichste Sportarten ausübte, die physische Nähe zu seinen kleinen Anvertrauten ausgenutzt haben - mehr dazu hier.
Fast 20 Mädchen und Buben ab sechs Jahren sollen zu den Opfern des Verdächtigen zählen. Die mutmaßlichen Vorfälle datieren laut "Kurier" aus den Jahren 2014 bis 2021.
Am 10. Mai soll am Landesgericht Wiener Neustadt der Prozess stattfinden. Die Anklage: Vergewaltigung, schwerer sexueller Missbrauch von Unmündigen und Missbrauchs eines Autoritätsverhältnisses.