Eine Villacher (Kärnten) Kindergärtnerin soll nach einem positiven Corona-Testergebnis zurück in ihre Kindergruppe gegangen sein, anstatt sich in Heimquarantäne zu begeben. Das berichtet die "Kleine Zeitung". Dem Bericht zufolge könnte sie dort sogar direkten Kontakt mit mehreren Kindern gehabt haben.
Ihr Dienstgeber, der Magistrat Villach, kündigte daher das Dienstverhältnis auf. "Die Mitarbeiterin wurde nach Bekanntwerden der Vorwürfe unverzüglich vom Dienst suspendiert und in weiterer Folge das Dienstverhältnis beendet", erklärt der Magistrat gegenüber dem Lokalmedium. Magistratsdirektor Christoph Herzeg sprach von einer "groben Dienstpflichtverletzung in Zusammenhang mit gültigen Covid-Präventionsvorschriften". Ihre Suspendierung vor der Beendigung des Dienstverhältnis sei "unverzüglich" erfolgt.
Auch die Polizei ermittelt bereits gegen die Frau. "Wir haben Zeugen einvernommen und werden als nächsten Schritt die Betroffene selbst befragen, ehe unser Ergebnis an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet wird", bestätigt Stadtpolizeikommandant Erich Londer gegenüber der Kleinen Zeitung. Die Pädagogin soll in den nächsten Wochen einvernommen werden.