Kindergarten - Tränen sind normal!

Close up of child's hands drawing red heart at white paper within colorful pens and pencils.
Close up of child's hands drawing red heart at white paper within colorful pens and pencils.Getty Images/iStockphoto
"Heute"-Redakteurin und Bloggerin Christine Scharfetter erzählt von ihren täglichen Erfahrungen als Mama.

Wir haben mit dem Kindergarten angefangen, mitten im Jahr. Eine spontane, unerwartete Entscheidung, einfach aus dem Bauch heraus, weil eben zufällig gerade ein Platz in unserem Wunsch-Kindergarten frei wurde. Doch leicht gefallen ist mir dies wirklich nicht, schon gar nicht der Abschied in der dritten Woche - uns beiden nicht.

Gut, es ist wohl ganz normal, dass Kinder einmal nicht in den Kindergarten gehen wollen. Vor allem in der dritten Woche sollen die Tränen keine Überraschung sein. Kein Wunder. Immerhin darf in der ersten Woche noch neben Mama gespielt werden. In der zweiten Woche ist der Kindergarten ein toller Ersatz für den Spielplatz. Doch in der dritten Woche dürfte es wohl auch meinem Kind gedämmert sein: Das wird zur Gewohnheit. Tränen waren an der Tagesordnung.

Wer weint zuerst?

Ein Augenblick, der das Herz einer Mutter bluten lässt. Nicht nur einmal bin ich vor dem Kindergarten stehen geblieben, verunsichert, ob ich mein kleines Mädchen nicht doch gleich wieder mitnehmen sollte. Doch dann die erleichternde SMS: Frankie Malou hat sich schnell beruhigt und spielt jetzt mit den Autos. Na dann!

Christine Scharfetter ist "Heute"-Redakteurin und Bloggerin auf www.TheHallstand.com. Seit über 25 Monaten lernt sie nun immer wieder neue Grenzen in ihrem Leben als Mutter der kleinen Frankie Malou kennen.

Instagram.com/christinescharfetter

Ein paar Minuten Recherche ergaben auch: Sicherheit ist der Schlüssel. Haben die Kinder einmal erkannt, dass auch die Pädagogin ihre Signale versteht, ist die Welt wieder in Ordnung. Dennoch leidet die Eltern-Kind-Beziehung nicht darunter - insofern man sich im Anschluss genug Zeit nimmt und den Kindern die Zuwendung gibt, die sie brauchen.

Und Tschüss!

Und siehe da, in der vierten Woche, ausgerechnet nach dem langen Osterwochenende: Schwups und weg war sie. Gerade noch so bekam ich einen flüchtigen Winker. Die Tränen sind überstanden! Mein kleines Mädchen ist jetzt ein richtiges Kindergartenkind.

Wie lief bei euch die Kindergarteneingewöhnung? Haben die Kids sofort geweint oder erst später? Oder vielleicht sogar gar nicht?

Christine Scharfetter und Töchterchen Frankie Malou
Christine Scharfetter und Töchterchen Frankie Malou
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