Kindergeldreform bringt Partnerbonus und "Familienzeit"

Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) hat eine ihren Vorschlag zum neuen Kindergeld vorgestellt. Auf einem "Kindergeldkonto" sollen Eltern die Bezüge individuell aufteilen können, für Gleichberechtigung gibt?s 1.000 Euro zusätzlich.

Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) hat eine ihren Vorschlag zum neuen Kindergeld vorgestellt. Auf einem "Kindergeldkonto" sollen Eltern die Bezüge individuell aufteilen können, für Gleichberechtigung gibt´s 1.000 Euro zusätzlich.

Ein Vorschlag von Karmasin: In Zukunft sollen sich Eltern bis zu 16.449 Euro innerhalb von zwölf bis 35 Monaten flexibel aufteilen können. Wird das zu gleichen Teilen zwischen Mama und Papa aufgeteilt, winken 1.000 Euro extra.

Hinter dem Namen "Familienzeit" steht die Möglichkeit für Väter, nach der Geburt des Kindes einen Monat zuhause zu bleiben und Kindergeld zu bekommen, falls der Arbeitgeber zustimmt. Das soll auch beim einkommensabhängigen Kindergeld genutzt werden können.

Wird kommen

Obwohl es derzeit nur ein Vorschlag ist, sieht Karmasin keine Probleme mit dem Koalitionspartner. Es gehe nur mehr darum, Feinheiten im Entwurf auszubügeln. Die Kindergeldreform lobte sie bei der Präsentation in höchsten Tönen: Es sei die "größte Reform des Kinderbetreuungsgeldes seit 2002" und ein "Meilenstein".

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