Rätselhafte Opferungen

Kindermumien aus den Anden geben Rätsel auf

Neue Untersuchungen zu den berühmten Kindermumien vom Vulkan Llullaillaco bringen Details über einen möglichen Opferritus der Inka ans Licht.
Newsdesk Heute
17.06.2026, 12:58
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Im Jahr 1999 entdeckten Forscher am Gipfel des 6.700 Meter hohen Llullaillaco-Vulkans in den argentinischen Anden drei außergewöhnlich gut erhaltene Kindermumien. Bei den sogenannten 'Kindern von Llullaillaco' handelt es sich um einen siebenjährigen Buben und zwei Mädchen.

Museale Präsentation mit Respekt

Die Mumien sind heute im Museo de Arqueología de Alta Montaña (MAAM) in Salta ausgestellt. Dort werden sie in speziellen Kryokapseln gezeigt, die das Klima der Anden simulieren und eine würdige Präsentation ermöglichen.

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Neue Analysen der Grabbeigaben legen nahe, dass die Kinder Teil eines rituellen Opfers waren. Ziel solcher Rituale könnte es gewesen sein, das Inka-Reich politisch und gesellschaftlich zusammenzuhalten.

Zwischen Gedenkstätte und Wissensraum

Das Museum bemüht sich um eine pietätvolle Atmosphäre, die einerseits an eine Gedenkstätte erinnert und andererseits wissenschaftliche Einblicke bietet. Im Ausstellungsraum herrscht gedämpftes Licht, um die Mumien bestmöglich zu schützen.

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