Beim Öko-Test fällt Kinderzahnpasta durch

Kennzeichnungen problematischer Inhaltstoffe und Informationen zur Anwendung fehlten häufig.
Zum Schutz der jungen Milchzähne sollen Kinder eine spezielle Zahnpflege verwenden, die weniger Fluorid enthalten soll. Wie die Arbeiterkammer Oberösterreich berichtete, fielen beim aktuellen Öko-Test jedoch von 66 getesteten Zahnpasten 14 durch.

Fluorid schützt vor Karies. Bei Milchzähnen kann es jedoch zu einer Fluorose kommen. Diese erkennt man dann an Flecken an den bleibenden Zähnen. In den ersten sechs Lebensjahren sei die Gefahr besonders hoch einzuschätzen.

Genauere Hersteller-Angaben erwünscht

36 Produkte erhielten das Testurteil "Sehr Gut" und zwei ein "Gut". Hätten die Hersteller genauere Angaben gemacht, wäre das Urteil laut Aussage des Öko-tests besser ausgefallen. Informationen zur Dosierung und Häufigkeit der Anwendung fehlten oft.

Gesundheitsschädigende Inhaltsstoffe

Ein weiterer Kritikpunkt waren die Inhaltsstoffe. 11 Kinder- und drei Jugendzahnpastas wurden wegen problematischer Inhaltsstoffe mit "mangelhaft" oder "unzufriedenstellend" bewertet. Es wurden Blei, Cadmium, Antimon, Aluminium und Zink in den Tuben gefunden. (GA)

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