Bei einem Ausflug mit seiner Kita-Gruppe ist ein dreijähriger Junge in einen Fluss gefallen und nach sechs Tagen im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen. Der tragische Vorfall ereignete sich am Dienstag bei Siegen (D).
Insgesamt 46 Kinder wurden von acht Aufsichtspersonen begleitet, als der Bub beim Spielen nahe dem Fluss verschwand. Als sein Fehlen bemerkt wurde, startete sofort die Suche.
Laut n-tv.de entdeckten die Betreuer das Kind schließlich in einer Art natürlichem Flussbecken treibend im Wasser. Sie bargen den Buben, Rettungskräfte reanimierten ihn. Seither kämpfte er im Krankenhaus ums Überleben.
Die Polizei teilte mit, dass der Junge in den frühen Nachmittagsstunden verstarb. Die Beamten gehen bislang von einem Unglücksfall aus, Hinweise auf eine Straftat liegen nicht vor. Die Ermittlungen zu den Geschehensabläufen laufen weiter.
Der DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein, Träger der Einrichtung, reagierte erschüttert. "Wir sind tief erschüttert und unendlich traurig", erklärte Vorstand Martin Horchler. "Das Team steht unter Schock."