Beim ersten Grand Prix der Saison lag der Niederländer auf Kurs Richtung Platz zwei. Verstappen konnte zwar den klar führenden Ferrari-Piloten Charles Leclerc nicht gefährden, fuhr aber einem sicheren Stockerlplatz entgegen, bis ihn kurz vor Rennende ein Ausfall aus dem Rennen riss.
Dasselbe Schicksal ereilte auch seinen Teamkollegen Sergio Perez. Red Bull schrieb eine Doppel-Null. Auch Pierre Gasly vom Schwestern-Team Alpha Tauri beendete das Rennen nicht.
Unmittelbar vor dem Start ins Rennwochenende von Dschidda enthüllte der österreichische Rennstall nun die Ausfall-Ursache. Beide Piloten hatten ein Vakuum in der Kraftstoffleitung. Es war also genug Treibstoff im Tank, der kam jedoch nicht zum Motor.
"Es ist unglücklich, aber so etwas sollte nicht passieren", meinte der amtierende Weltmeister vor dem Grand-Prix-Wochenende von Saudi-Arabien, nahm seinen Rennstall öffentlich in die Pflicht. "Es sieht ziemlich schlecht aus, wenn drei Autos ausfallen. Wenn wir um den Titel kämpfen wollen, dann darf es nicht zu viele Rennen wie in Bahrain geben", so der 24-Jährige weiter.
Darüber hinaus enthüllte Verstappen, dass es in Sakhir mehrere kleinere Problemchen gab. So sei etwa bei einem Boxenstopp seine Lenkung beschädigt worden, außerdem überhitzten die Bremsen. Dem Niederländer ist aber lieber, viele kleinere Probleme zu haben, als ein nicht konkurrenzfähiges Auto, denn diese Probleme könne man korrigieren. Ein kleiner Seitenhieb in Richtung Mercedes.