Kleiner Pieks: Impfungen gegen Masern, Mumps und Röteln

Bild: Fotalia/ Symbolbild
Masern, Mumps und Röteln werden durch hochinfektiöse Viren übertragen. Rund 98 von 100 Menschen, die Kontakt mit dem Masern-Virus hatten, stecken sich tatsächlich an.
Zu den Komplikationen gehören unter anderem Entzündungen der Lunge, der Hirnhaut oder des Gehirns, die lebensbedrohlich sein können. Den einzig wirksamen Schutz bietet die MMR-Kombinationsimpfung. Diese schützt nicht nur den Geimpften, sondern auch die Menschen in seiner unmittelbaren Umgebung: Da es sich um eine Lebend impfung handelt, dürfen Kinder unter einem Jahr, Schwangere und chronisch Kranke nicht geimpft werden und sind dem Virus schutzlos ausgeliefert.

Geimpfte können das Virus nicht weiterverbreiten und schützen damit die Ungeimpften – man spricht hier von der Herdenimmunität. Ein gutes Beispiel ist hier die Kinderlähmung: Sie hat Millionen Menschen das Leben gekostet und unzählige mit körperlichen Behinderungen zurückgelassen. Dank der Impfung gilt sie heute als großteils ausgerottet.


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