Corona-bedingt wird das traditionelle Leopoldi-Fest in Klosterneuburg (Bezirk Tulln) in diesem Jahr etwas kleiner als vor der Pandemie ausfallen. Veranstaltungen zu Ehren des niederösterreichischen Landespatrons werden von Donnerstag bis zum 15. November über die Bühne gehen. Der Zutritt zum Bereich des Vergnügungsparks mit mehreren Fahrgeschäften ist nur mit einem 2G-Nachweis möglich, wie die Stadtgemeinde am Montag per Aussendung mitteilte.
Rund um den 15. November, dem eigentlichen "Leopoldi"-Tag, wird auch im Stift Klosterneuburg vieles geboten. Auf dem Programm stehen das Fasslrutschen im Binderstadl, ein Benefizkonzert sowie das Pontifikalamt in der Stiftskirche.
Am Donnerstag kommt auch der Impfbus in die Stadtgemeinde. Auf dem Rathausplatz vor der Babenbergerhalle besteht an diesem Tag die Möglichkeit einer Injektion ohne Voranmeldung.
Der um 1075 geborene und 1485 heiliggesprochene Babenberger Markgraf Leopold III. gilt als Gründer des Stiftes Klosterneuburg im Jahr 1114. Der Sage nach liegt der Stiftung die "Schleierlegende" zugrunde (der verlorene und wiedergefundene Schleier gehörte seiner Frau Agnes, Anm.). Der Sterbetag des 1663 von Kaiser Leopold I. zum Landespatron von Niederösterreich und Wien erklärten Babenbergers, der 15. November 1136, wurde zum Landesfeiertag.
Wie berichtet, wurde der Leopoldi-Festakt in St. Pölten wegen Corona abgesagt.