Kletterer sackt plötzlich zusammen, verstirbt auf Berg

Die Flugpolizei flog die Leiche des Mannes vom Berg. (Symbolbild).
Die Flugpolizei flog die Leiche des Mannes vom Berg. (Symbolbild).FrankHoermann / dpa Picture Alliance / picturedesk.com
Drama auf dem Großen Donnerkogel in Gosau. Ein Kletterer erlitt offenbar einen Herzinfarkt. Reanimationsversuche scheiterten, er verstarb am Berg. 

Der 51-Jähriger aus dem Bezirk Grieskirchen wollte Donnerstag in Gosau (Bez. Gmunden) auf den Großen Donnerkogel (2.052 Höhenmeter) klettern. Am Vormittag fuhr der Mann alleine mit der Donnerkogel-Seilbahn auf die Zwieselalm, begab sich von dort aus zum Einstieg des Klettersteigs.

Im Bereich der Enzianwand soll der Bergsportler plötzlich Brustschmerzen bekommen haben, sackte im Klettersteigseil gesichert zusammen, wie anwesende Kletterer gegenüber der Polizei angaben.

Anwesende Kletterer wählten Notruf

Zwei österreichische Klettersteiggeher, die sich zu diesem Zeitpunkt unmittelbar vor dem am Boden liegenden 51-Jährigen  befanden, setzten sofort den Notruf via Handy ab und begannen mit den Reanimationsmaßnahmen – einer der beiden ist selbst ausgebildete Krankenpflegekraft.

Doch die Widerbelebungsmaßnahmen blieben ohne Erfolg. Der Mann verstarb noch im Klettersteig. Der Notarzt des Rettungshubschrauber-Teams "Martin 1" stellte gegen 11 Uhr den Tod des Mannes fest. Die Flugpolizei Linz übernahm die Bergung der Leiche.

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