Klima-Aktivisten besetzen weiter Wiener Platz

Mitglieder von "Extinction Rebellion" haben den Michaelerplatz in der City besetzt. Trotz Schlechtwetters geht der Protest auch am Montag weiter.

Angehörige der Umweltschutzbewegung "Extinction Rebellion" hatten am Sonntag wie berichtet den Michaelerplatz vor der Wiener Hofburg besetzt. Die Aktion "Zirkus" solle nicht nur ein Akt der Rebellion sein, sondern auch als Informationsveranstaltung die Folgen des Klimawandels aufzeigen, hieß es. Tanzten die Klima-Aktivisten am Wochenende noch bei kühlem, aber sonnigen Wetter zu Gitarrenmusik, zog in der Nacht auf Montag eine Kaltfront mit Platzregen über Österreich.

Aktivisten wollen eine Woche bleiben

Ein Lokalaugenschein am Morgen zeigt: In etwas dezimierter Zahl harrten die Demonstranten über Nacht am Michaelerplatz aus, schützten sich durch Zelte vor dem Regen. Sie wollen insgesamt eine Woche lang im Herzen Wiens bleiben und auf ihre Anliegen aufmerksam machen.

"Es ist sicherlich nicht das beste Wetter für so ein Camp, aber das ist es verdammt wert", sagt Aktivist Moritz. "Ehrlich gesagt hat auch das etwas Schönes, weil wir ja nicht nur wenn es angenehm ist hier stehen, sondern egal zu welchen Bedingungen."

Extinction Rebellion ist eine Gruppe an Umweltschützern, die in der Vergangenheit vor allem im Ausland durch teils radikale Aktionen aufgefallen sind. Sie unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung teils deutlich von der "Fridays for Future"-Bewegung und setzen auf zivilen Ungehorsam, um sich Gehör zu verschaffen (im Video unten eine "Blut"-Aktion in Paris).

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