Am Montag um 8 Uhr früh haben sich Aktivisten der "Letzten Generation" in der Salzburger Innenstadt festgeklebt und damit den Morgenverkehr (so gut wie) zum Erliegen gebracht. Die Polizei konnte die Versammlung nach weniger als einer Stunde auflösen. Es hagelte 55 Anzeigen.
"Während Südeuropa brennt und in Kärnten der Hagel Ernten vernichtet, stellt sich die 'Letzte Generation' heute in Salzburg auf der Staatsbrücke und dem Nelböck-Viadukt friedlich dem fossilen Alltag in den Weg", teilte die "Letzte Generation Österreich" in den sozialen Netzwerken mit.
Der Protest sorgte für umfangreiche Verzögerungen. Wie ein betroffener "Heute"-Leser aus der Mozartstadt berichtet, wurde durch die Klebe-Blockade auch ein wesentlicher Teil des öffentlichen Verkehrs blockiert. Mehrere vollelektrische O-Buslinien werden über die Staatsbrücke geführt.
Im Bereich der Staatsbrücke wurden 18 und im Bereich der Gabelsbergerstraße 37 Anzeigen gegen insgesamt sieben Personen ausgesprochen. Laut "Salzburger Nachrichten" sollen auch einige Autolenker aggressiv geworden sein. Protestierende seien beleidigt und gestoßen worden, sodass die Polizei einschreiten musste.
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