Die Aktionen der so genannten "Klima-Kleber" spalten das Land. Während die einen sagen, beim Kampf gegen den menschgemachten Klimawandel könne man nur mit radikalen Aktionen für Aufmerksamkeit sorgen, erachten andere die "Klebe-Aktionen" der Aktivisten als völlig inakzeptabel und überzogen.
Um Werbung für ihre Sache zu machen, gehen Klima-Kleber in Oberösterreich nun offenbar völlig neue Wege. Mit einem "Diskussionsabend" im Veranstaltungszentrum "Röda" in Steyr wollen die Aktivisten Werbung für ihre Sache machen.
Unter dem Motto "letzte generation: reden wir darüber!" findet am Mittwoch, 13. April, von 20 bis 22 Uhr eine Debatte statt. Auf der Website des Röda wird umrissen, worum es dabei geht: "Sie stören, sie regen auf und sie sind nicht mehr zu ignorieren. Die Letzte Generation polarisiert mit ihren Protesten und versammelt doch immer mehr Menschen hinter sich. Für Mai ist die nächste große Protestwelle angekündigt. Im März und April touren die Menschen hinter der Letzten Generation durch Österreich und laden zu Diskussionsabenden".
Dabei will die Letzte Generation auf ihre zwei Kernforderungen aufmerksam machen: Tempo 100 auf Autobahnen und keine neuen Gas- und Ölförderprojekte in Österreich.
„"Warum wir Weg des zivilen Ungehorsams gehen ist über einfache Medienberichterstattung nicht immer zu vermitteln"“
Diese beiden Dinge seien vielen Menschen bekannt. Warum die Letzte Generation aber keine "konventionellen Demonstrationen" organisiere und stattdessen "den Weg des zivilen Ungehorsams geht, das sei "über einfache Medienberichterstattung nicht immer zu vermitteln".
Darum würden die Menschen, die hinter den Protesten stecken, zum Diskussionsabend laden und sich dabei den vielen Fragen der Bevölkerung stellen.