Formel 1

Klima-Kleber stoppen Formel-E-Rennen, stürmen Strecke

Völliges Chaos bei der Formel-E-Weltmeisterschaft in Berlin. Während des Starts stürmten Aktivisten auf die Strecke, versuchten, sich festzukleben.

Roman Palman
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Störaktion in Berlin: Klima-Aktivisten der Letzten Generation blockierten die Formel-E-Weltmeisterschaft am 23. April 2024.
Störaktion in Berlin: Klima-Aktivisten der Letzten Generation blockierten die Formel-E-Weltmeisterschaft am 23. April 2024.
IMAGO/Andreas Gora

Die Elektro-(!)-Motoren heulten auf und die Rennwagen rollten auf ihre Startpositionen. Kurz darauf kam es zum Eklat bei der Formel-E-Weltmeisterschaft in Berlin. Klima-Aktivisten der Letzten Generation stürmten von der Zuschauertribüne und kletterten über den hohen Zaun auf die Rennstrecke.

Wie die "Bild" unter Berufung auf Polizeiangaben berichtet, waren es insgesamt sechs Personen, die unter den aufgeregten Schreien der Zuschauer versuchten, sich am Asphalt festzukleben. Sie scheiterten dank der schnellen Reaktion des eingesetzten Sicherheitsdienstes aber daran.

Die Letzte Generation veröffentlichte selbst ein Video der Aktion (siehe Tweet oben) und begründete diese mit folgenden Worten: "Wir sind auf der Rennbahn der Formel E, um Alarm zu schlagen. Es ist Zeit, vom Gas zu gehen. Denn wir sind auf dem Highway in die Klimahölle mit dem Fuß auf dem Gaspedal."

"... anstatt hier so viel unnötige Energie zu verballern"

Zudem publizierten die Aktivisten eine Videobotschaft einer Renn-Blockiererin: "Ich werde heute das Formul-E-Autorennen in Berlin stören und habe ziemlich Angst auf diese Rennbahn zu gehen und wünschte, ich müsste das nicht tun. Aber in dem Notfall, in dem wir uns gerade befinden und auf die Katastrophe, auf die wir zusteuern, müssen wir jetzt in den Notfallmodus schalten. Die Bundesregierung muss eine Vollbremsung hinlegen, um unsere Lebensgrundlage zu schützen, anstatt hier so viel unnötige Energie zu verballern."

Die Aktivisten wurden jedenfalls schon nach wenigen Minuten von der Security von der Strecke getragen, das Rennen selbst konnte nach der Verzögerung doch noch durchgeführt werden.

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