Coronavirus

Klimek optimistisch: "Nicht mehr im Dauerkrisenmodus"

Peter Klimek wagt eine optimistische Prognose: Die Wahrscheinlichkeit, dass es zum Zusammenbruch im Gesundheitssystem kommt, sei deutlich reduziert.
Heute Redaktion
03.02.2022, 17:32

Die Omikron-Variante breitet sich in Österreich weiter rasant aus. Die Zahl der Neuinfektionen ist so hoch wie nie. Am Donnerstag wurden 38.135 neue Corona-Fälle registriert. Am 27. Jänner gab es mit 43.053 einen absoluten Rekordwert.

Trotz Rekord-Hoch wagt Komplexitätsforscher Peter Klimek eine optimistische Prognose: Die Wahrscheinlichkeit, dass es durch die vielen Omikron-Infektionen zu dem gefürchteten Zusammenbruch im Gesundheitssystem kommt, hat sich zuletzt deutlich reduziert, sagt er im Gespräch mit der APA.

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"Große Unsicherheit durch BA.2"

Mittelfristig müsse die Bevölkerung nicht mehr im "Dauerkrisenmodus" verharren, die Politik aber schon, so der Experte. Beim Omikron-Subtyp BA.2. gebe es noch viele offene Fragen. Hier sei eine "große Unsicherheit" gegeben, wie es mit der Infektionswelle nun weitergeht.

Durch BA.2 könnte eine Art Welle in der Omikron-Welle entstehen, die die Zahlen vielleicht noch länger auf hohem Niveau stabilisiert, oder sie sogar noch einmal anhebt. Darum spreche man aktuell auch vom "vorläufigen Höhepunkt". Im Corona-Prognosekonsortium geht man nun von einer Art Plateau bei den Neuinfektionen aus. Diese bleiben demnach voraussichtlich nächste Woche noch ungefähr auf dem hohen Niveau der aktuellen Woche.

In den Normalstationen dürften die Belegungszahlen noch etwas weiter hinaufgehen, auf den Intensivstationen "sehen wir, dass sich kaum etwas tut", so der Wissenschaftler.

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