Ronaldo ist weiterhin auf der Suche nach einem neuen Klub. Der 37-Jährige möchte Manchester United nach nur einer Saison wieder verlassen. Die "Red Devils" verpassten die Qualifikation für die Champions League, ein Ronaldo-Antreten in der Europa League scheint für den fünfmaligen Weltfußballer aber nicht infrage zu kommen.
Dass Ronaldo einen Abgang plant, stellte der Portugiese zuletzt gleich mehrmals unter Beweis. Den Trainingsauftakt ließ der Stürmer genauso aus wie die Asien-Tour seines Vereins, aus "familiären Gründen", wie der Klub noch mitteilte. Nach seiner Auswechslung im Testspiel gegen Rayo Vallecano verließ der 37-Jährige mit anderen Teamkollegen noch während des Spiels das Stadion.
Sein Star-Berater Jorge Mendes ist derweil weiterhin auf der Suche nach einem Abnehmer für Ronaldo, holte sich bei den europäischen Schwergewichten allerdings bloß Absagen. So gaben die Bayern, Chelsea und Paris St.-Germain Ronaldo einen Korb. Einerseits wegen Ronaldos fürstlichem Gehalt von kolportierten 27 Millionen Euro netto, andererseits, weil eine Verpflichtung des Stürmers das Mannschaftsgefüge durcheinanderbringen könnte.
Ronaldos Plan, zumindest noch eine Saison in der Champions League zu spielen, scheint sich nur schwer in die Tat umsetzen zu lassen. Einzig eine Rückkehr zu seinem Jugendklub Sporting Lissabon ist denkbar. Die Portugiesen stehen fix in der "Königsklasse", Ronaldo müsste freilich finanzielle Abstriche machen. Anders sieht es hingegen bei einem millionenschweren Offert aus Saudi-Arabien aus, das Ronaldo laut "ESPN" 275 Millionen Euro Gehalt für zwei Jahre bringen würde. Sportlich ist es aber freilich nicht reizvoll.
Nun erhielt Ronaldo ein weiteres Transferangebot. Und das von einem absoluten Traditionsverein, allerdings aus Südamerika. Der brasilianische Klub Corinthians Sao Paulo ist an einer Verpflichtung des fünffachen Weltfußballers interessiert, wie Präsident Monteiro Alves bei "Ulissescast" erzählte: "Ja, es ist wahr, wir wollen Ronaldo holen. Ich träume groß. Im Fußball ist alles möglich. Und ich habe die Pflicht, für Corinthians mein Bestes zu geben."
Allerdings betonte der Klub-Boss, noch keinen Kontakt zum fünfmaligen Weltfußballer aufgenommen zu haben. "Ich weiß nicht, ob es möglich ist. Wir haben es noch nicht versucht, haben uns nicht darum gekümmert. Aber wir behalten es im Auge", schloss Alves. Ronaldos Traum von weiteren Champions-League-Spielen würde sich in Brasilien nicht erfüllen.