Corona: Landesgericht wird zum "Geisterhaus"

Am Linzer Landesgericht finden bis 13. April nur eine handvoll Prozesse statt.
Am Linzer Landesgericht finden bis 13. April nur eine handvoll Prozesse statt.Bild: justiz.gv.at
Das Gerichtsgebäude wird zu einem "Geisterhaus"! Bis zum 13. April werden wegen dem Coronavirus gerade einmal eine handvoll Prozesse stattfinden.
Die Auswirkungen der Corona-Krise gehen natürlich auch am Linzer Landesgericht nicht spurlos vorbei. In den kommenden Wochen gleicht das Gerichtsgebäude eher einem "Geisterhaus".

Für vergangene Woche wurden bereits sämtliche geplanten Verhandlungen abberaumt, wie Gerichtssprecher Walter Eichinger im "Heute"-Gespräch bestätigte.

"Das Justizministerin hat per Erlass empfohlen, dass nicht dringende Verhandlungen möglichst abberaumt werden sollen und die Öffentlichkeit von Strafverhandlungen ausgeschlossen werden kann" - diese Meldung schickte das Landesgericht aus. Am Steyrer Landesgericht finden diese Woche ebenfalls keine Verhandlungen statt.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Auch in den kommenden Wochen bleibt das Bild ähnlich. "Bis zum 13. April werden bei uns lediglich eine handvoll Prozesse stattfinden. Danach muss man sehen, wie sich die Lage entwickelt", so Eichinger.

Prozess nur, wenn unwiederbringlicher Schaden besteht



Hauptverhandlungen finden nur dort statt, wo es um Grundrechtseingriffe geht oder unwiederbringlicher Schaden droht.



Und bei diesen wenigen Prozessen sind aller Voraussicht nach mögliche Zuseher ausgeschlossen. Eichinger: "Der jeweilige Richter kann darüber selbst entscheiden."

Es werden aber ohnedies in den nächsten Wochen vom Gericht keine Verhandlungsspiegel mehr veröffentlicht.





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