Der Hütteldorfer Abwehrchef war bereits in der dritten Minute ohne Fremdeinwirkung im Rasen hängen geblieben, mit einem lauten Schmerzensschrei zu Boden gegangen. Dibon hatte nicht mehr aufstehen können, war vom Platz getragen worden.
Eine MR-Untersuchung sorgte am Donnerstag dann für Klarheit: Kreuzbandriss im linken Knie. Der 29-Jährige wird im Kalenderjahr 2020 kein Spiel mehr bestreiten. In den nächsten Tagen von Rapid-Klubarzt Dr. Andreas Mondl operiert.
In der Saison 2017/18 hatte eine Hüftverletzung den grün-weißen Vize-Kapitän für sieben Monate außer Gefecht gesetzt. Insgesamt verpasste Dibon bisher 102 Pflichtspiele verletzt.
Mit Mario Sonnleitner und Thomas Murg mussten zwei weitere Rapidler in der Mozartstadt verletzt vom Feld. Bei beiden Spielern folgen noch Untersuchungen. Diagnosen werden erst am Freitag erwartet.