Kofferraum-Tetris: So wird das Auto optimal beladen

Fahren Sie bald mit dem Auto in den Urlaub? Mit diesen 9 Tipps nutzen Sie den Stauraum optimal.

1Gummimatte auslegen



Es ist sinnvoll, eine Gummimatte in den Kofferraum zu legen, damit nichts hin und her rutscht. Für die meisten Modelle gibt es genau passende Matten zu kaufen, ansonsten gibt es auch Universalgrößen oder Gummimatten, die sich individuell zuschneiden lassen.

2Die richtige Reihenfolge



Schwere und große Gepäckstücke gehören nach unten, leichtere darauf. Wichtig ist auch, das Gewicht von rechts nach links möglichst ausgeglichen zu verteilen. Auch wenn es vielleicht verlockend ist: Die Rücksitze sollten am besten nicht umgeklappt werden, da sie die perfekte Stütze für Taschen und Koffer sind.

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3Nicht hoch stapeln



Das Gepäck auf keinen Fall hoch stapeln, da dadurch die Sicht nach hinten eingeschränkt wird. Ab einer gewissen Höhe besteht zudem ein Verletzungsrisiko durch herunterrutschende Gegenstände. Wer doch über die Höhe der Rücksitzlehne hinaus stapeln muss, sollte ein Gepäckraum-Trennnetz spannen. So sind Passagiere auf der Rückbank ideal geschützt.

4Innenraum aussparen



Im Innenraum sollte so wenig wie möglich lose verstaut werden. Bei starkem Bremsen können die Gegenstände schnell durch das Auto geschleudert werden. Kleine Gegenstände wie Bücher und Spielzeug für die Kinder lassen sich am besten in kleinen Boxen aufbewahren und unter die Vordersitze schieben. Wer es schafft, sollte den Fußraum frei lassen. Schnell wird es sonst eng und was zu Beginn "schon noch geht", wird auf langen Fahrten richtig unbequem.

5Wichtiges griffbereit verstauen



Ein Notfallset mit Warndreieck, Warnweste und Verbandskasten sollte am besten griffbereit verstaut werden, beispielsweise unter dem Beifahrersitz. Auch Proviant und Getränke verstaut man am besten leicht zugänglich.

6Safety first: Ladekapazität



Um sicher ans Ziel zu kommen, sollten sich Autofahrer über das zulässige Gesamtgewicht für ihren Wagen informieren. Dieses ist im Fahrzeugausweis zu finden, wie auch das Leergewicht. Hinzugerechnet wird dann das Gewicht aller Mitfahrer und des (Dach-)Gepäcks.

7...und Reifendruck



Wenn das Gesamtgewicht dann stimmt, empfiehlt es sich, den Reifendruck an das erhöhte Gewicht anzupassen. Wer dies versäumt, muss damit rechnen, dass sich die Fahreigenschaften des Autos verändern können. Der Bremsweg kann länger werden, die Kurvenlage schlechter, und unter Umständen besteht sogar die Gefahr, dass der Reifen platzt.

8Extra-Stauraum



Das Wichtigste bei einer Dachbox ist, sie ordnungslaut und sicher anzubringen und mit eher leichten Gegenständen zu füllen. Wer Zelte und Schlafsachen wie Decken und Kissen dabei hat, packt diese am besten aufs Dach. Die Dachbox sollte mittig auf dem Fahrzeug ausgerichtet werden, sodass die Last auf der stabilen Fahrzeugsäule aufliegt.

9Weniger ist mehr



Und zu guter Letzt: Es lohnt sich, Prioritäten zu setzen: Was muss wirklich mit? Meist zeigt sich beispielsweise, dass zwei Drittel der eingepackten Kleidungsstücke nicht angezogen werden oder die zweite Flasche Duschgel unangetastet wieder mit nach Hause fährt. Auch Lebensmittel müssen nicht unbedingt mitgenommen werden, sondern werden besser erst am Reiseziel besorgt.

(hüt/20 Minuten)

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