Kogler fährt 15 Stunden mit Zug zu EM-Match

Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) und ÖFB-Teamchef Franco Foda
Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) und ÖFB-Teamchef Franco FodaHERBERT NEUBAUER / APA / picturedesk.com
Das EM-Fieber hat auch Vizekanzler Werner Kogler gepackt. Um das ÖFB-Team live anzufeuern fährt er gar 15 Stunden mit dem Zug.

Die österreichischen Chancen für den Aufstieg ins Achtelfinale sind durchaus realistisch. Quasi fixiert werden könnte das am Donnerstag im Amsterdam beim Kracher gegen den Gruppenfavoriten Niederlande. Tags zuvor setzte es allerdings eine herben Rückschlag: Marko Arnautović wurde nach seinen Äußerungen gegenüber eines nordmazedonischen Gegenspielers für ein Spiel gesperrt.

Diese verbale Entgleisung findet auch Vizekanzler Werner Kogler "schade", wie er im Talk auf "krone.tv" erzählt. Allerdings "sollte nicht untergehen", dass er sich sofort einsichtig gezeigt hat und es unmittelbar nach Abpfiff bereits eine Aussprache und gegenseitige Entschuldigungen gab.

Nachtzug

Seit wenigen Wochen gibt es eine Direktverbindung von Wien nach Amsterdam mit dem Zug. Diese macht es auch dem Grünen-Chef möglich, ohne Gewissenskonflikte dem EM-Kracher live beizuwohnen. "Ich denke, als Sportminister sollte man zumindest bei einem dieser Spiele dabei sein und ich freue mich auch!"

Angesichts der Pandemie sieht der Vizekanzler hier keinen Widerspruch. "Es braucht jetzt jeder auch mal eine Verschnaufpause (...). Einmal wieder was Außergewöhnliches, einmal wieder was Positives, wo ich mitfeiern kann, wo ich mitjubeln kann, wo ich meinen Fokus drauf setzen kann. Ich glaub, das hat ganz Europa verdient."

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