Koglers knallharte Ansage: "Nicht in drei Tagen vorbei"

Vizekanzler Werner Kogler gab dem Sender Puls24 via Skype ein Interview (8. April 2021)
Vizekanzler Werner Kogler gab dem Sender Puls24 via Skype ein Interview (8. April 2021)Screenshot Puls24
In einem TV-Interview zeichnet der Vizekanzler ein düsteres Bild für Wien, Niederösterreich und dem Burgenland in nächsten Wochen.

Via Skype war Vizekanzler Werner Kogler, der derzeit der Ersatz für Gesundheitsminister Rudolf Anschober – er fällt krankheitsbedingt aus – ist, am Donnerstag in das Nachrichtenstudio des Senders Puls24 zugeschalten. Zum Gesundheitszustand seines Parteifreundes gab sich der Grüne bedeckt: Anschober "wird in Kürze zurückkehren".

Neben der ÖBAG-Causa war auch der Lockdown in der Ostregion Thema: Die Länder hätten aufgrund der Prognosen der Experten und der Infektionszahlen die "notwendigen Schritte" getätigt, erklärt Kogler. 

Verzögerungseffekt

"Die Lage in den Intensivstationen in Wien, dem Burgenland und Niederösterreich ist sehr angespannt". Jetzt müsse Ostösterreich schauen, dass die Infektionszahlen und in Folge die Zahlen der Patienten in den Intensivstationen runtergehen. "Würden wir das nicht machen, würden noch mehr Probleme entstehen", rechtfertigt der Vizekanzler den harten Lockdown.

Wegen des Verzögerungseffekts – Maßnahmen zeigen erst zwei bis drei Wochen später erste Auswirkungen auf die Intensivstationen – "wird es auch angespannt bleiben". Deshalb sei es nun wichtig, dass sich jeder einzelne konsequent an die Corona-Regeln halte. 

Kogler schärft allen ein: "Das Ganze wird nicht in drei Tagen vorbei sein, sondern – zumindest in Ostösterreich – noch einige Wochen anhalten."

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