Im Internet machen Berichte von Erfahrungen wie folgender seit Ende Mai die Runde. "Eine sehr freundliche Dame stellte sich als Mitarbeiterin von der österreichischen Post vor", warnt eine Niederösterreicherin auf Facebook. Zuerst ging es bei dem Telefonat – das täuschend echt wirkte – nur um einen Termin. "In ein paar Tagen kommt ein Kollege vorbei", versprach die Stimme am anderen Ende der Leitung. Der angebliche Grund: Es werden "Digitalisierungsarbeiten durchgeführt".
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Diese Tätigkeiten würden jetzt erfolgen und flächendeckend in ganz Österreich stattfinden (das stimmt natürlich nicht, Anm.:). "Es wird auch angeboten, schriftliche Unterlagen zu den Arbeiten zu schicken", erklärte eine Betroffene in dem Online-Posting. Am Ende vom Gespräch käme dann eine überraschende Frage: "Haben Sie eine Alarmanlage? Wenn ja, dann können wir diese Umstellung derzeit noch nicht machen und Sie kommen erst später dran."
Das kam nicht nur der Betroffenen komisch vor, die nun besonders ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger warnen will. Denn es scheint so, als würden es die Anrufer auf relevante Informationen zur Sicherheitslage von Wohnadressen absehen. Die Post AG stellte unmissverständlich klar: "Diese Anfrage wurde nicht von der Österreichischen Post AG gestellt. Von uns werden keine "Digitalisierungsarbeiten" angeboten. Hierbei handelt es sich wahrscheinlich um Betrug."