Kölner Sexmob: 1.200 Anzeigen, sechs Urteile

Kritik an der deutschen Justiz: Fast elf Monate, nachdem in der Kölner Silvesternacht massenhaft Frauen belästigt wurden, gibt es kaum Verurteilungen.

Die Täter konnten in der Masse untertauchen: Trotz Hunderter Anzeigen wurden seit der Kölner Silvesternacht viele Verfahren wieder eingestellt. Den Ermittlern ist nicht gelungen, die Täter auszuforschen - das geht aus einer Anfrage der FDP an das Innenministerium hervor.

Erst gegen sechs Verurteilte hat das Amtsgericht Köln Freiheitsstrafen zwischen sechs Monaten und einem Jahr und neun Monaten verhängt. Die Mehrzahl wurde inzwischen zur Bewährung ausgesetzt. 

Nach den Übergriffen am Platz vor dem Kölner Hauptbahnhof waren mehr als 1.200 Anzeigen wegen sexueller Belästigung, aber auch Delikten gegen fremdes Vermögen eingegangen.

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