Kommentar von "Heute" Chefredakteur Christian Nusser...

Bild: Denise Auer

2.094  - so viel Schulden lastet die Hypo jedem Österreicher, vom Baby bis zum Greis, auf. Nach Jörg Haiders Prasserei, sechs (meist gut abgefertigten) Vorständen (bis zu 1,9 Millionen Euro), Beratern um 300 (!) Millionen Euro, einer Notverstaatlichung samt vier Jahren politischem Gemurkse, einer Task Force (besetzt mit jenen "Experten", die zuvor das Hypo- Debakel "übersahen") zahlt also wer die Zeche? - Na wir.

2.094  – so viel Schulden lastet die Hypo jedem Österreicher, vom Baby bis zum Greis, auf. Nach Jörg Haiders Prasserei, sechs (meist gut abgefertigten) Vorständen (bis zu 1,9 Millionen Euro), Beratern um 300 (!) Millionen Euro, einer Notverstaatlichung samt vier Jahren politischem Gemurkse, einer Task Force (besetzt mit jenen "Experten", die zuvor das Hypo- Debakel "übersahen") zahlt also wer die Zeche? – Na wir.

Warum eigentlich? Warum blechen nicht die drei Landes-Hypos, Raiffeisen, Versicherungen, Kärnten, die eigentlich dafür haften? Warum schaufeln wir Geld in Kassen von Hedgefonds, die darauf spekuliert hatten, dass Österreich so gutmütig ist und 100 % der Schäden begleicht? Warum schickt man die Hypo nicht in die Insolvenz?

Weil Finanzmärkte so sensibel sind, die Steuerzahler aber robust? Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert, schrieb Karl Marx vor 150 Jahren. Man muss kein Kommunist sein, um wütend zu werden.

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