Fussball

Kommt ein Austria-Investor aus dem Ausland?

Die finanziell schwer angeschlagene Wiener Austria ist auf der Suche nach einem Investor. Der könnte nicht aus Österreich kommen. 
Markus Weber
28.06.2020, 09:16

Schon nach dem Saisonstart war die Wiener Austria auf der Suche nach neuen Geldquellen. Ein Investor, der sich mit 24,9 Prozent an der violetten AG beteiligt, wurde gesucht. Mittlerweile darf ein Partner bis zu 49 Prozent an den Wienern erwerben. 

Die Suche ist jedenfalls schon voll im Gange, wie Austrias AG-Vorstand Markus Kraetschmer am Rande des Bundesliga-Spiels der Wiener gegen spusu St. Pölten bei Sky verriet. "Es ist ein Prozess, der acht bis zwölf Monate dauert. Wir lassen uns dabei von einem Unternehmen beraten. Die Suche wurde im Spätherbst gestartet, also kann man sich ausrechnen, dass es noch das eine oder andere Monat dauern wird", so der 48-Jährige. 

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Geldgeber aus dem Ausland?

Doch wer möchte bei den "Veilchen" einsteigen? "Wir sind auf der Suche nach einem strategischen Partner. Es gibt eine zweistellige Anzahl an Interessenten aus dem In- und Ausland. Wir wollen aber nicht nur einen reinen Geldgeber." 

Sky-Berichten zufolge sollen Gespräche mit einem Interessenten schon in einem weit fortgeschrittenen Stadium sein. Dabei handelt es sich demnach um einen Geldgeber aus dem Ausland. "Es gibt mehrere Gespräche. Mehr darf ich nicht sagen." 

Comeback im Liga-Aufsichtsrat?

Auf Kraetschmer könnten nicht nur deshalb stressige Zeiten zukommen. Durch den freiwilligen Rückzug von LASK-Präsident Siegmund Gruber aus dem Bundesliga-Aufsichtsrat ist ein Platz im Liga-Gremium frei. Gibt Kraetschmer nach zwei Jahren sein Comeback? 

"Wir als Austria Wien würden gerne zurück, Ob das meine Person sein muss, werden die Gespräche in der nächsten Woche zeigen", so der AG-Vorstand. Eine Entscheidung wird in der nächsten Klub-Konferenz fallen. 

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