Kommt er nach? Warum Arnautovic in ÖFB-Kader fehlt

Franco Foda hat Marko Arnautovic nur auf Abruf nominiert.
Franco Foda hat Marko Arnautovic nur auf Abruf nominiert.Picturedesk
ÖFB-Teamchef Franco Foda hat am Freitag den Kader für das letzte Länderspiel-Triple des Jahres bekannt gegeben. Dabei fehlte Marko Arnautovic. 

Der Grund dafür: Arnautovic bestreitet mit Shanghai SIPG noch die letzte Play-off-Runde der chinesischen Meisterschaft. Für den Klub geht es im direkten Duell gegen Beijing Guoan um den dritten Tabellenplatz und die damit verbundene direkte Qualifikation für die asiatische Champions League. Gespielt wird am Samstag und am Mittwoch. An dem Tag steigt auch das Testspiel der ÖFB-Auswahl gegen Luxemburg. 

Danach ist ein Einsatz des 31-jährigen ÖFB-Stars nicht ausgeschlossen, wie Teamchef Foda am Freitag erklärte. Das Heimspiel gegen Nordirland (15. November) kommt dann wohl zu früh, für das möglicherweise entscheidende Duell um den Gruppensieg gegen Norwegen (18. November) könnte der China-Legionär dann nachnominiert werden. 

"Wir warten einmal ab, wie sich die ersten beiden Spiele entwickeln. Vielleicht gibt es die Möglichkeit, dass er noch zu uns kommt", so der 54-jährige Deutsche. An Arnautovic selbst wird es jedenfalls nicht scheitern. "Er will immer zu uns kommen. Er wollte schon bei den letzten Spielen dabei sein. Das war aber nicht möglich, weil er bei der Rückreise nach China zehn Tage in Quarantäne gewesen wäre."

Sextett reist erst am Mittwoch an

Auf Foda kommt für den Länderspiel-Dreierpack eine "Bastelarbeit" im 29-Mann-Kader zu. So wird etwa Philipp Lienhart ausschließlich in Luxemburg antreten, danach zu seinem Klub Freiburg zurückkehren und fünf Tage in Quarantäne gehen. Valentino Lazaro wird nach überstandener Verletzung ebenfalls nur den Test in Luxemburg bestreiten. 

Diesen lassen David Alaba, Christoph Baumgartner, Xaver Schlager, Stefan Lainer, Andreas Ulmer und Marcel Sabitzer aufgrund der Strapazen der letzten Woche definitiv aus. Sie müssen erst am Mittwoch ins ÖFB-Trainingscamp in Wien einrücken. Das ÖFB-Team wird darüber hinaus erst am Mittwoch nach Luxemburg fliegen. 

Erstmals einberufen wurde LASK-Wirbelwind Husein Balic. "Er hat in den letzten Monaten national und international gut gespielt, er hat Dynamik und Tiefgang. Wir wollten ihn anschauen, wie er sich präsentiert", erklärte Foda. 

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