In der Landstraße wollte Bezirksvorsteher Erich Hohenberger (SPÖ) am Donnerstag einen Antrag für eine flächendeckende Einführung von Tempo 30 einbringen. Abgesehen von Bundesstraßen sollten Autofahrer im ganzen Bezirk dann vom Gas runtergehen.
Noch vor dem Sitzungsstart warnte die FPÖ am Mittwoch vor "verkehrspolitischen Amokläufen" im dritten Bezirk. "Flächendeckende Staus und nur noch dahinzuckelnde Busse und Straßenbahnen wären die Folge", schlug FPÖ-Politiker Werner Grebner Alarm.
So weit sollte es allerdings erst gar nicht kommen, die SPÖ hüpfte auf die Bremse: Wurde zuerst nur der Antragsteller geändert – anstelle von Hohenberger sollte Klubobfrau Patricia Anderle den Wunsch einbringen –, wurde der Punkt später ganz von der Tagesordnung genommen. Warum? Das konnte der Sprecher von Hohenberger auf "Heute"-Anfrage auch nicht beantworten. Die Grünen hätten jedenfalls zugestimmt.