Kopfrasur für widerspenstige Lehrer in Mexiko

Vierzehn mexikanische Lehrer bekamen in Comitan von Kollegen öffentlich den Kopf rasiert, weil sie nicht an Streiks teilnehmen wollten

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Ein Protest der mexikanischen Lehrergewerkschaft wurde jetzt zu einer haarigen Angelegenheit: Vierzehn Pädagogen bekamen von Kollegen (!) öffentlich den Kopf rasiert, weil sie nicht an Streiks teilnehmen wollten.

Offenbar besonders "engagierte" Mitglieder der Lehrergewerkschaft CNTE trieben die 14 Pädagogen barfuß durch die Stadt Comitan im Süden des Landes und hängte ihnen Schilder um den Hals. Darauf stand unter anderem, dass sie "Landesverräter" seien.

Justiz ermittelt

Anschließend schnitten sie den Männer und Frauen lachend die Haare ab, während eine große Menge ungläubig zusah. Allerdings hat die Aktion einen öffentlichen Aufschrei verursacht, die Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen die gewaltbereiten "Friseure".

Die Gewerkschaft CNTE befindet sich seit 15. Mai im Streik und fordert Reformen, die aber offensichtlich nicht von allen Lehrern mitgetragen werden. 

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