Um Spitäler und Ambulanzen zu entlasten, schlagen die Sozialversicherungen das Modell eines "Gesundheitsnetzwerkes" vor. Ärzte, Krankenschwestern, Therapeuten und Ordinationsgehilfen unter einem Dach, zusätzlich rund um die Uhr geöffnet - Bis Juni wird entschieden, ob das Modell in allen Bundesländern eingeführt wird.
Um Spitäler und Ambulanzen zu entlasten, schlagen die Sozialversicherungen das Modell eines "Gesundheitsnetzwerkes" vor. Ärzte, Krankenschwestern, Therapeuten und Ordinationsgehilfen unter einem Dach, zusätzlich rund um die Uhr geöffnet - Bis Juni wird entschieden, ob das Modell in allen Bundesländern eingeführt wird.
Als "erste Anlaufstelle" für alle Patienten sollen die neuen Einrichtungen dienen, wie die Kronen Zeitung am Dienstag berichtet. Bis 2016 sollen jeweils zwei dieser Einrichtungen, die quasi im Schichtbetrieb geöffnet sind, pro Bundesland zur Verfügung stehen
Verweisen an Fachbereiche
Nachdem eine Erstdiagnose gestellt wurde sollen die Patienten an die jeweiligen Fachbereiche weiterverwiesen werden. Am weitesten ausgearbeitet hat ihr Modell die oberösterreichische Gebietskrankenkasse, die startklar ist.
Oft Unklarheiten bei Patienten
Im Moment kommt es durch Unklarheiten häufig sowohl zu Dopperlversorgungen, als auch zu Behandlungslücken. Das Ziel der neuen Einrichtungen ist es die Spitaleinrichtungen zu entlasten und dadurch Kostensteigerungen im Gesundheitssystem zu bekämpfen.