Krapfen mit bis 1,32 Euro Preisunterschied

Faschingskrapfen
FaschingskrapfenBild: keine Quellenangabe
Konsumentenschützer testeten Faschingskrapfen. Fazit: Große Preisunterschiede, manchmal falsche Nährwert-Angaben.

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat zur Krapfen-Hochsaison das Gebäck unter die Lupe genommen. 13 Faschingskrapfen in der gängigsten Variante – mit Füllung aus Marillenmarmelade – wurden untersucht. Im Test waren Proben aus Supermärkten, Diskontern und Bäckerei-Filialen, darunter auch eine Vollwertbäckerei.

Preisliche Unterschiede

Der Stückpreis des günstigsten Krapfens lag bei 0,28 Euro, der teuerste kostete 1,60 Euro. Alle Proben wurden im Labor auf den Zucker- und Fettgehalt untersucht, eine Verkostung wurde durchgeführt und die Kennzeichnung wurde überprüft. Zudem wurde die Marmeladen-Füllmenge gemessen und die Herkunft der Zutaten bei den Herstellern erfragt.

Ein positives Ergebnis ergab die Verkostung, dabei wurden Aussehen, Geruch, Geschmack und Konsistenz der Krapfen bewertet. Einer schmeckte den Verkostern zu stark nach Rum, ein anderer war ihnen zu fettig.

Falsche Nährwertangaben

Nicht ganz so positiv war das Ergebnis der Laboruntersuchung. Der Vergleich von deklarierten Nährwertangaben mit den im Labor ermittelten Werten zeigte, dass die Backwaren tendenziell deftiger waren als angegeben. In einem Fall wurde der deklarierte Wert immerhin um 147 Prozent (!) überschritten. Einmal war der Zuckergehalt mit 17,4 Prozent fast dreimal höher als im Internet angegeben. Die Mindestmenge für die Marmeladenfüllung wurde von keinem Hersteller unterschritten.

(red)

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