Kreidezähne breiten sich immer weiter aus

Raue, fleckige und schmerzempfindliche Zähne: All das können Hinweise auf Kreidezähne sein. Eine neue Volkskrankheit ist auf dem Vormarsch.

Die Krankheit ist auch als Molare-Inzisive-Hypomineralisation, oder kurz MIH bekannt. Sie breitet sich immer weiter aus, wie Ärzte nun warnen. Diese Art der inneren Zahnverfärbungen war bisher vor allem bei älteren Menschen beobachtbar. Sie kann infolge des Alterungsprozesses oder beim Absterben eines Zahnes durch Karies und Co. passieren.

Besorgt zeigen sich die Ärzte aber deswegen, weil die Molare-Inzisive-Hypomineralisation bei immer mehr und immer jüngeren Kindern auftritt, teils schon, bevor die Zähne das Zahnfleisch durchbrochen haben. Der Vorfall gehört unbedingt in fachärztliche Behandlung, unter anderem weisen die Betroffenen ein erhöhtes Kariesrisiko auf.

Rätseln über Ursache

Nicht zu verwechseln sind Kreidezähne mit herkömmlichen, verfärbten Zähnen. Kreidezähne sind auffällig rau, schmerzempfindlich gegenüber Hitze und Kälte und bröckeln ab oder können gar ganz abbrechen. Knapp jedes dritte Kind soll mittlerweile daran leiden.

Kreidezähne entstehen, weil die Bildung des Zahnschmelzes gestört ist. Warum, darüber wird bisher gerätselt. Vermutet wird ein Zusammenhang mit Weichmacher aus Kunststoffen, sie mit der Nahrung aufgenommen werden, also Plastik. Kreidezähne sind auch nicht behandelbar, sie begleiten Betroffene ein Leben lang und erfordern erhöhte Zahnhygiene.

Mehr über Zahnverfärbungen, ihre Ursachen und was man dagegen tun kann lesen Sie auf netdoktor.at. (red)

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