Nach Fehlgeburt

Kreuter: "Dachte, bin unfähig, ein Kind zu bekommen"

ORF-Star Conny Kreuter spricht mit "Heute" über den Verlust, der sie "grundlegend erschüttert" hat – und warum Schweigen für sie keine Option ist.
Heute Entertainment
20.04.2026, 17:46
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Aktuell schwebt "Dancing Star" Conny Kreuter im großen Babyglück: Die 40-Jährige ist in der 18. Woche schwanger und machte diese freudige Nachricht vor Kurzem öffentlich. "Ich könnte nicht glücklicher und aufgeregter sein," sagte sie beim Reveal. Doch hinter dieser Freude steckt auch eine bewegende Geschichte, die sie lange für sich behalten hat.

Im vergangenen September erlitt die Profitänzerin eine Fehlgeburt – sehr früh, in der achten Schwangerschaftswoche, verlor sie unter großen Schmerzen ihr Baby. Ein Verlust, der sie tief getroffen hat. "Das war so eine harte Zeit," erzählt sie offen im Gespräch mit "Heute". Körperlich, mental und emotional sei sie "grundlegend erschüttert" gewesen.

Die Zweifel haben sie in dieser schweren Zeit besonders getroffen: "Ich dachte wirklich, ich bin die Einzige, die unfähig ist, ein Kind zu bekommen," so Kreuter im "Heute"-Talk. Doch ein Blick ins persönliche Umfeld zeigte ihr: Sie ist nicht alleine. Und dass eine Fehlgeburt "leider etwas ganz Natürliches ist."

"Es ist mir wichtig, dass wir als Frauen zusammenhalten"

Gerade deshalb will Kreuter das Thema aus der Tabuzone holen. Schweigen kommt für sie nicht infrage: "Ich würde mir wünschen, dass dieses Thema nicht so ein Tabu in der Gesellschaft ist. Es ist mir so wichtig, dass wir als Frauen zusammenhalten," macht die 40-Jährige klar. Mit ihrer Offenheit möchte sie anderen Betroffenen Mut machen. Auch beruflich nimmt sie diese Rolle ein: Als Mentaltrainerin ist sie eine Anlaufstelle für Frauen, die Ähnliches erleben mussten, und kann ihnen Wege zeigen, mit solchen Erfahrungen umzugehen.

Trotz allem blickt sie heute hoffnungsvoll nach vorne. "Angst hab ich überhaupt keine," sagt gegenüber "Heute". Sie habe das Erlebte "auf allen Ebenen gut verarbeitet". Dennoch hat die Fehlgeburt ihre Haltung zum Leben grundlegend verändert: "Ich bin ein hoch spiritueller Mensch. Ich bin der Überzeugung, dass alles einen Sinn hat."

Auch wenn die Erfahrung schmerzhaft gewesen sei, habe sie ihr Leben nachhaltig geprägt: "Ich habe mein Umfeld besser kennengelernt, eine andere Perspektive gegenüber der Arbeit bekommen – und ich sehe diese Schwangerschaft jetzt als absolutes Wunder und habe eine große Hochachtung vor meinem Körper." Ihr Fazit ist klar: "Nichts im Leben ist umsonst. Entweder es bestärkt dich, oder du lernst daraus."

{title && {title} } red, {title && {title} } 20.04.2026, 17:46
Jetzt E-Paper lesen