Kriechmayr: Keine Behörden-Freigabe für Wengen-Abfahrt

Vincent Kriechmayr
Vincent KriechmayrGepa
Doppel-Weltmeister Vincent Kriechmayr kann wohl nicht beim Abfahrts-Klassiker in Wengen an den Start gehen. Die Behörden legen sich quer. 

Der Oberösterreicher war im Vorfeld der Lauberhorn-Rennen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dadurch verpasste der 30-Jährige bereits das Dienstag-Training auf der längsten Abfahrt der Welt. 

Laut übereinstimmenden Medienberichten soll Kriechmayr zwar am späten Dienstagabend einen negativen PCR-Test vorgelegt haben, allerdings konnte der Speed-Spezialist nicht die Quarantäne beenden. Die Behörden hätten sich demnach quergelegt, Kriechmayr müsse weiter in Isolation bleiben. 

FIS-Regel verhindert Abfahrtsstart

Für den 30-Jährigen wird das Wengen-Rennwochenende zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Denn laut FIS-Statuten ist die Teilnahme an einem Abfahrtstraining erforderlich, um auch beim Rennen an den Start gehen zu dürfen. Im letzten Trainingslauf am Mittwoch scheint Kriechmayr zwar in der Startliste auf, darf allerdings aufgrund seines weiterhin gültigen Quarantäne-Bescheids nicht starten. Dabei hätten der Veranstalter und die FIS den Negativ-Test bereits akzeptiert, Kriechmayr einen Lauf vom Originalstart ermöglicht, um die Doppel-Abfahrt (Freitag, Samstag) tatsächlich bestreiten zu können. 

Nun hofft der Oberösterreicher, zumindest am Donnerstag den Super-G in Angriff nehmen zu dürfen. 

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