Krise: Holt Ferrari-Boss Schumacher in die Formel 1?

Mick Schumacher, Mattia Binotto
Mick Schumacher, Mattia Binottoimago-images
Ferrari fährt in der Formel 1 den Topteams hinterher. Wie finden die Italiener aus der Krise? Mick Schumacher könnte eine Rolle spielen.

Jeder müsse sich hinterfragen, meinte Ferrari-Boss Mattia Binotto nach den durchwachsenen Leistungen der "Roten Göttin" in den ersten drei Saisonrennen. Ob neues Personal einen gelungenen Neustart ermöglicht? Zumindest mittelfristig könnte ein junges Talent frischen Schwung bringen.

Nämlich Mick Schumacher. Der Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher raste in der Formel 2 am Hungaroring in zwei Rennen zwei Mal auf das Stockerl. "Mick macht es sehr viel besser als letztes Jahr. Er zeigt Fortschritte, wie man an seinen Resultaten in Budapest gesehen hat", lobt Binotto den Nachwuchs-Akademiefahrer.

Einen allzu baldigen Sprung ins Ferrari-Cockpit wird es wohl nicht geben, aber als Motoren-Lieferant hat der Rennstall bei den freien Cockpits von Alfa Romeo und Haas ein Mitsprache-Recht. Gelingen Schumacher in zwei Wochen in Silverstone weitere Top-Leistungen, nähert er sich der PS-Königsklasse weiter in großen Schritten an. 

Größter Rivale von Schumacher im Kampf um den Sprung in die Formel 1 ist Formel-2-WM-Leader Robert Shwartzman aus Russland. Binotto will dem Konkurrenzkampf zwischen den Teamkollegen hochhalten. "Wer für einen Formel-1-Sitz in Betracht kommt, werden wir später im Jahr entscheiden", stellt er klar. Allerdings ist der Ferrari-Teamchef selbst schwer angezählt. Ob er die Entscheidung über den Aufstieg der Nachwuchs-Piloten noch selbst treffen wird, bleibt abzuwarten.

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